Das IMC Krems war bei der Final Conference des EU-Projekts ETSM2030 – European Tourism Sustainability Monitoring in Ljubljana prominent vertreten. Desiree Schnauer stellte dort sowohl die wichtigsten Ergebnisse des von der IMC Krems geleiteten Work Package 6 als auch ein digitales Evaluierungssystem vor, das die Bewertung nachhaltiger Innovationsprojekte im Tourismus strukturiert und transparent vergleichbar macht.
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Nachhaltige Lösungen für den Tourismus

Nachhaltige Best Practices aus sechs Ländern im Fokus
Vom 19. bis 21. November 2025 zeigte die europäische Tourismusbranche eindrucksvoll, wie vielfältig und praxisnah Nachhaltigkeit bereits heute umgesetzt wird. Besonderes Augenmerk lag auf den besten Sustainability Innovation Projects (SIPs), deren Bewertung mithilfe des von Desiree Schnauer bereitgestellten Evaluierungssystem erfolgte. Coaches aus Österreich, Deutschland, Italien, Polen, Slowenien und Rumänien nutzten das System live und ermöglichten so eine unmittelbare Auswahl der drei überzeugendsten Projekte. Die präsentierten Lösungen reichten von digitalen Naturpfaden über Green Nudging und Zero-Waste-Modelle bis hin zu innovativen Mental-Health-Ansätzen – ein starkes Signal für die Innovationskraft kleiner und mittlerer Tourismusunternehmen in Europa.
IMC Krems übertrifft Projektziele deutlich
Am zweiten Konferenztag präsentierte Desiree Schnauer die Gesamtergebnisse von Work Package 6. Dieses wurde von der IMC Krems geleitet und übertraf die ursprünglich gesetzten Ziele deutlich. Insgesamt wurden 29 Innovationsprojekte erfolgreich abgeschlossen, statt der geplanten 24. 83 Unternehmen aus sechs EU-Ländern waren aktiv beteiligt. Sämtliche Deliverables und Milestones des Arbeitspakets wurden erfüllt, darunter auch ein umfassendes Best Practice Compendium und die vollständige quantitative wie qualitative Evaluierung aller Projekte. Diese Ergebnisse bestätigen eindrucksvoll, dass der ETSM2030-Ansatz – mit seinem Fokus auf Coaching, Co-Creation und grenzüberschreitender Zusammenarbeit – ein wirksames Modell für nachhaltige Innovation in europäischen Tourismus-KMU darstellt.
IMC Krems als Impulsgeber für die Zukunft des Tourismus
Die Finalkonferenz in Ljubljana machte deutlich, dass nachhaltige Innovationen im europäischen Tourismus längst Realität sind: wirksam, skalierbar und breit anschlussfähig. Durch die Präsentationen von Desiree Schnauer sowie den zuvor in das Projekt eingebrachten fachlichen Input und die Expertise von Christian Maurer konnte das IMC Krems seine Rolle als zentraler Projektpartner und wichtiger Impulsgeber für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Branche klar unterstreichen.