Story

Mit IMC Krems zur Führungsrolle bei Takeda Österreich

Unser Absolvent des Diplomstudiengangs Medical and Pharmaceutical Biotechnology Andreas Bracher ist neuer Medical Director bei Takeda Österreich.

Andreas Bracher
Andreas Bracher zeigt eindrucksvoll: Mit einem Abschluss in Medical and Pharmaceutical Biotechnology und dem anschließenden Doktorat an der Medizinischen Universität Wien lassen sich führende Spitzenpositionen in der internationalen Pharmaindustrie erreichen.

Vom Medical and Pharmaceutical Biotechnology Diplom-Studium am IMC Krems zur Leitung der Abteilung Medical bei Takeda Österreich – ein beeindruckender Karriereweg in der biopharmazeutischen Spitzenklasse: Dr. Andreas Bracher hat mit Beginn des Monats Juli 2025 die Position des Medical Director in der Vertriebsgesellschaft von Takeda Österreich übernommen. Damit verantwortet er dort die Ausrichtung des Bereiches Medical eines der größten Biopharmaunternehmen in Österreich.

Seit der Zeit am IMC Krems sammelte Bracher über 15 Jahre Erfahrung in Forschung und pharmazeutischer Industrie mit Stationen an der Medizinischen Universität Wien, Novartis, MSD und zuletzt als Medical Director bei Biogen Deutschland, zuständig auch für den Österreich Schweiz Cluster.

Thematisch deckt er bei Takeda Gastroenterologie, Onkologie, Neurowissenschaften, seltene Erkrankungen sowie die Pipeline ab – alles Bereiche mit hohem medizinischem Innovationsbedarf.

Studienstart: Die solide Basis am IMC Krems

Bracher absolvierte sein Diplom-Studium Medical and Pharmaceutical Biotechnology im Jahr 2008, bevor er im PhD-Programm „Vascular Biology“ an der Medizinischen Universität Wien promovierte. Dieses naturwissenschaftlich-technische Fundament bildete die solide Basis für seine Entwicklung zur Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie.

Wie hat Ihr Studium am IMC Krems Ihre Sicht auf die Verbindung von Biotechnologie und medizinischer Anwendung geprägt?

Das Biotechnologie-Studium an der IMC Krems hat mir ein fundiertes Verständnis für molekulare Mechanismen und Plattformtechnologien wie monoklonale Antikörper, rekombinante Proteine und mRNA-basierte Ansätze vermittelt. Dieses Wissen ist essenziell, um in meiner Rolle als Medical Director die translationale Brücke zwischen präklinischer Forschung, klinischer Entwicklung und der medizinisch-wissenschaftlichen Anwendung zugelassener Therapien zu schlagen.

Besonders in Indikationen mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf ermöglicht mir dieses Verständnis, evidenzbasierte Strategien zur Implementierung innovativer Therapien im Versorgungsalltag zu entwickeln. Das Studium hat somit die Basis gelegt, wissenschaftliche Innovationen kritisch zu bewerten und deren klinischen Nutzen gezielt in Entscheidungsprozesse zu integrieren.

Welche Erfahrungen aus dem praxisnahen Studium nutzen Sie heute noch in Ihrer Rolle bei Takeda?

Das praxisnahe Studium hat mir früh zentrale Leadership-Skills wie Kommunikation, Präsentation und interdisziplinäre Zusammenarbeit vermittelt. Diese Fähigkeiten sind heute essenziell, um als Führungskraft komplexe Projekte zu steuern und Teams effektiv zu vernetzen. Besonders das bereits im Studium erlernte, gezielte Netzwerken und Brückenbauen zwischen Stakeholdern bildet die Grundlage für späteren Erfolg.

Neben diesen Soft Skills konnte ich im Studium auch die wissenschaftlichen Grundlagen der Herstellung von Plasma-Derivaten von Grund auf erlernen. Ein Bereich in dem Takeda zu den weltweit führenden Unternehmen gehört.

Inwiefern hat das interdisziplinäre Umfeld am IMC Krems Ihren Einstieg in die internationale Branche erleichtert?

Das interdisziplinäre Umfeld am IMC Krems hat mir früh vermittelt, Prozesse ganzheitlich und end-to-end zu denken – eine Denkweise, die in internationalen Organisationen wie Takeda entscheidend ist. Besonders die Fähigkeit, Fragestellungen aus verschiedenen fachlichen Perspektiven zu analysieren, hilft mir heute, in komplexen Strukturen die relevanten Elemente zu identifizieren und strategisch zu steuern.

Karriereperspektiven nach dem IMC-Studium

Bracher zeigt eindrucksvoll: Mit einem Diplom-Abschluss in Medical and Pharmaceutical Biotechnology und dem anschließenden Doktorat an der Uni Wien lassen sich führende Spitzenpositionen in der internationalen Pharmaindustrie erreichen – in Medical Affairs, strategischer Forschung und Leitung.

Seine Laufbahn vom Hochschulabschluss über Industriepositionen bei Novartis und MSD bis zur strategischen Leitung bei Biogen und jetzt bei Takeda demonstriert, wie fachlich fundierte Ausbildung, forschungsorientiertes Denken und kommunikative Kompetenzen zusammenwirken.

Seine Entwicklung reflektiert eindrucksvoll, wie sein praxisnahes Biotech-Studium am IMC Krems den Weg in internationale Verantwortung ebnen kann – mit Expertise in Medizin, klinischer Forschung und interkultureller Kommunikation.

Bracher personifiziert, wie Absolventinnen und Absolventen des IMC Krems sowohl in wissenschaftlicher Forschung Fuß fassen als auch später leitende Positionen im internationalen Pharma-Management übernehmen können. Seine starke Verbindung zur Patient*innen-Versorgung, große Innovationsfreude und globale Orientierung sind dabei entscheidende Erfolgsfaktoren.

Über Takeda Österreich

Takeda in Österreich ist nicht nur Forschungs- und Produktionsstandort, sondern auch globaler Player: rund 4.500 Mitarbeitende realisieren hier Arzneimittel für über 100 Länder. Die Organisation deckt den gesamten Prozess ab – von R&D über Fertigung bis zur Versorgung von Patient*innen. In dieser Struktur übernimmt Bracher die medizinische Gesamtverantwortung in der Vertriebsgesellschaft von Takeda Österreich und bringt seinen starken Patient*innen-Fokus ein.

Takeda in Österreich setzt erfolgreich auf Nachhaltigkeit und Innovation: So wird an einem der Produktionsstandorte in Wien eine erdgasfreie Dampferzeugung und damit eine Reduktion der CO₂ Emissionen um bis zu 80 Prozent umgesetzt – ein Gemeinschaftsprojekt mit dem AIT (Austrian Institute of Technology). Parallel positioniert sich Takeda mit Forschungsformaten wie dem „R&D Science Day“ als innovative Brücke zur heimischen Start-up-Szene.

Master-Studiengang Medical and Pharmaceutical Biotechnology