Story

Zwischen Menschen und Möglichkeiten

Wie unsere IMC Krems Absolventin Kerstin Metz bei SONNENTOR Vielfalt wachsen lässt

Vom IMC Krems ins Waldviertel – und in ein Unternehmen, das Nachhaltigkeit und Menschlichkeit nicht nur behauptet, sondern lebt.

Kerstin Metz hat am IMC Krems gleich zwei Wirtschaftsstudien abgeschlossen, den Bachelor in Unternehmensführung (jetzt: Unternehmensführung und Digitales Management) und den Master in Management mit dem Schwerpunkt Human Ressource. Sie hat dabei theoretische Erfahrung sammeln dürfen, wie Personalarbeit funktioniert – hat gelernt, wie man Potenzial erkennt, fördert und zu echter Wirkung bringt. Heute gestaltet sie, als „Talente-Förderin“ genau das bei SONNENTOR, einem Unternehmen, das in Österreich als Bio-Pionier gilt und seit Kurzem auch strategischer Partner des IMC Krems ist.

Kerstin Metz
„Menschen zu begleiten, ihre Stärken zu erkennen und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen, empfinde ich als besonders wertvoll“, erzählt Kerstin. Fotocredit: © SONNENTOR

Der Kräuter- & Gewürzspezialist aus dem Waldviertel überzeugt nicht nur auf dem Papier und über Social Media mit Nachhaltigkeit, Gemeinwohlorientierung und gelebter Vielfalt – diese Schlagwörter sind Teil der DNA und im täglichen Tun und Miteinander spürbar.

Die eigene Kraft liegt in den Menschen

SONNENTOR wurde 1988 in Österreich gegründet und gilt seither als Pionier der Bio-Branche. Mit kreislauffähigen Verpackungen, Produkten ohne Palmöl und direktem Handel mit Bio-Bäuerinnen und -Bauern weltweit, zeigt der Kräuterspezialist: Es geht auch anders! Biologische Landwirtschaft, faire Partnerschaften und ökologische Verantwortung haben dabei höchste Priorität und sind Standard – vom 100% Ökostrom bis hin zu Biodiversitätsprojekten, einem eigenen Naturgarten der Vielfalt. SONNENTOR ist Gemeinwohl bilanziert und erreichte zuletzt beeindruckende 755 von 1000 Punkten. Doch bei aller ökologischen Vorreiterrolle: Die eigentliche Kraft liegt in den Menschen. Genau dort beginnt die Arbeit von Kerstin und ihren Kolleginnen und Kollegen im Büro der Talente-Förderer (SONNENTOR ist bekannt dafür, vieles anderes zu machen, so haben auch alle Abteilungen besondere Namen; Personalabteilung = Talente-Förderer).

Drei Fragen an Kerstin

Kerstin, Sie arbeiten seit 8 Jahren bei SONNENTOR im Recruiting und in der Personalentwicklung. Was macht Ihre Arbeit im Unternehmen für Sie besonders sinnstiftend?

Was meine Arbeit bei SONNENTOR besonders sinnstiftend macht, ist die Verbindung aus Vielfalt, gelebten Werten und echtem Miteinander. Bei uns arbeiten Menschen in unterschiedlichen Berufsfeldern – von Verwaltung und Produktion über Logistik bis hin zu Tourismus, Gastronomie und Pädagogik.

Dabei prägen ein familiäres Miteinander auf Augenhöhe, die Du-Kultur und das gemeinsame Arbeiten im Einklang mit Umwelt und Natur unseren Alltag. Die Zusammenarbeit unserer Mitarbeitenden – im Alter von 16 bis 75 Jahren, aus 12 Nationen – bereichert unser Unternehmen jeden Tag aufs Neue.

Menschen zu begleiten, ihre Stärken zu erkennen und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen, empfinde ich als besonders wertvoll. Wenn wir in der Personalabteilung dazu beitragen können, Kolleginnen und Kollegen zu finden und zu fördern, die unsere Werte teilen und SONNENTOR mitgestalten wollen, dann macht genau das meine Arbeit für mich sinnstiftend.

SONNENTOR gilt als Vorreiter – nicht nur im Bio-Bereich, sondern auch im Umgang mit Vielfalt. Welche Maßnahmen erlebt man als Mitarbeitende konkret?

Akzeptanz und Offenheit bilden die Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben und ein gesundes Arbeitsumfeld. Wenn wir Vielfalt anerkennen und jedem Menschen mit Respekt begegnen, profitiert nicht nur die einzelne Person, sondern wir als Team und ganze Organisation. Gemeinsam ist es möglich, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle willkommen und unterstützt fühlen. Chancengleichheit, Vielfalt, soziale Gerechtigkeit und gelebte Inklusion sind deshalb bei SONNENTOR seit Beginn grundlegende Prinzipien des unternehmerischen Handelns.

So setzt sich die SONNENTOR DNA in Sachen Diversität zusammen:

  • Ein Altersunterschied von 59 Jahren im Unternehmen zeigt, wie wertvoll unterschiedliche Lebenserfahrungen und Perspektiven für unseren gemeinsamen Erfolg sind.
  • Menschen aus einem Dutzend Nationen prägen unser Miteinander und machen Vielfalt bei SONNENTOR jeden Tag sichtbar und erlebbar.
  • Die Förderung der Frauengesundheit ist uns ein wichtiges Anliegen, etwa durch Angebote wie Brustkrebsvorsorge, Workshops rund um Zyklus, Beckenboden und Frauengesundheit sowie kostenlose Damenhygieneartikel.
  • Inklusion wird bei uns aktiv gelebt, damit alle Mitarbeitenden ihre Stärken einbringen können.
  • Unsere Du-Kultur und ein bewusster Umgang mit Sprache, unter anderem durch einen Gender-Leitfaden, unterstreichen, dass Sprache Wirklichkeit mitgestaltet.
  • Durch Weiterbildungen und Sensibilisierung rund um Diversity fördern wir Bewusstsein, Verständnis und gegenseitigen Respekt.

SONNENTOR ist es ein Anliegen, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem alle Mitarbeitenden unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter, Behinderung und sozialer Identität respektiert und gefördert werden.

SONNENTOR und das IMC Krems haben gerade ihre Zusammenarbeit strategisch vertieft. Was bedeutet Ihnen persönlich diese Verbindung – gerade als Alumna?

Als Alumna freut mich diese vertiefte Zusammenarbeit ganz besonders. Ich freu mich darauf, Studierende des IMC Krems ein kleines Stückchen auf ihrem Weg begleiten zu dürfen und ihnen Einblicke in die Praxis zu geben.

Für SONNENTOR ist es eine großartige Möglichkeit, potenzielle zukünftige Mitarbeitende kennenzulernen, frühzeitig in Austausch zu treten und für unser Unternehmen zu begeistern. Gleichzeitig erhalten die Studierenden eine einzigartige Chance, hinter unsere Kulissen zu blicken, unsere Unternehmenskultur kennenzulernen und sich in einem persönlichen, familiären Rahmen mit unseren Fachexpertinnen bzw. Fachexperten auszutauschen.

Schon in den letzten Jahren war es mir immer eine große Freude, an meinen Ausbildungsort zurückzukehren und den Studierenden im Zuge der Career Links über SONNENTOR, unsere Jobs und unsere Arbeitswelt erzählen zu dürfen.

Kerstin Metz ganz persönlich

Beruflich wird sie vor allem von dem Wunsch angetrieben, mit Menschen zu arbeiten, Potenziale zu erkennen und Entwicklung aktiv mitzugestalten. Es erfüllt sie, dazu beitragen zu können, dass Menschen ihren Platz in einem Unternehmen finden, sich weiterentwickeln und ihre Stärken einbringen. Genau diese Verbindung aus Menschlichkeit, Sinn und Gestaltungsspielraum macht ihre Arbeit für sie besonders wertvoll.

Geprägt wurde ihr beruflicher Weg auch durch ihre Zeit am IMC Krems. Die Ausbildungen legten einen wichtigen Grundstein – sowohl fachlich als auch persönlich.

Nach einem kurzen beruflichen Abstecher nach Wien war die Rückkehr in ihre Heimat, das Waldviertel, eine bewusste Entscheidung, die sie bis heute nicht bereut. Sie ist dankbar, bei SONNENTOR einen Ort gefunden zu haben, an dem sie sich kontinuierlich persönlich und beruflich weiterentwickeln kann.

Heute ist ihr eine gute Balance zwischen Beruf und Privatleben besonders wichtig. Ausgleich findet sie unter anderem im Sport – etwa bei sonnigen Tennisrunden mit Kolleginnen und Kollegen – sowie beim Backen von Torten und anderen Leckereien.

Den zukünftigen Absolventinnen und Absolventen möchte sie mitgeben, neugierig, offen und mutig zu bleiben. Oft entstehen die besten Chancen dort, wo man sie zunächst gar nicht erwartet.

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