Story

All about tourism: Walk, talk, experience design

Wer am IMC Krems Tourismus studiert, lernt nicht nur an der Uni, sondern auch im Weingarten.

Also rauf auf den Kreuzberg! Ein Walk & Talk mit den Professor*innen Claudia Bauer-Krösbacher und Mattia Rainoldi

Claudia Bauer-Krösbacher und Mattia Rainoldi
Claudia Bauer-Krösbacher, Studiengangsleiterin Tourism and Leisure Managment und Leiterin des Instituts Tourismus, und Mattia Rainoldi, Studiengangsleiter der transnationalen Bachelor-Programme Tourism and Leisure Management am IMC Krems.

Bloß kein Alpen-Sushi! „Touristische Erlebnisse müssen authentisch sein“, weiß Claudia Bauer-Krösbacher, Studiengangsleiterin und Leiterin des Instituts für Tourismus am IMC Krems. Wer hier Tourism and Leisure Management studiert, ist viel unterwegs. Nicht nur auf internationalen Praktika, sondern auch in der Stadt selbst. Walk & Talk heißt ein Format, das sie gerne mit ihren Studierenden nutzt. Zum Beispiel, wenn Experience Design am Lehrplan steht. Dann wird gemeinsam an neuen touristischen Erlebnissen gearbeitet.

Beste Methode, um out of the box zu denken? Rausgehen.

„Bei unserem Walk & Talk-Format besprechen wir eine konkrete Fragestellung bei einem gemeinsamen Spaziergang.“ Diesmal geht’s rauf auf den Kremser Kreuzberg. Damit Studierende ein Gefühl für die Arbeit im Weingarten bekommen. Für viele Weingüter in der Region werden Ideen am IMC Krems entwickelt, aber auch für den Natur- und Gesundheitstourismus, wie den Heilwald Göttweig.

„Wichtig ist zu verstehen, dass es nicht per se ums Verkaufen geht – sondern darum, Emotionen zu wecken“, erklärt Mattia Rainoldi, Studiengangsleiter der transnationalen Bachelor-Programme Tourism and Leisure Management am IMC Krems. Gute Erinnerungen seien die beste Basis für Weiterempfehlungen – und dafür, dass der Kunde oder die Kundin wiederkommt. „Oft sind es die kleinen Dinge, die auffallen. Das kann zum Beispiel einfach ein Foto sein, das mir nach meinem Besuch zugeschickt wird – gemeinsam mit ein paar persönlichen Worten. So etwas merke ich mir.“

Walk & Talk ist nicht das einzige Kreativformat, das im Experience Design zum Einsatz kommt. Oft sind es auch bunte Legosteine, mit denen die Studierenden experimentieren. Nicht zu viel nachdenken, einfach bauen. „Da entstehen Ideen, bei denen du dir im ersten Moment denkst: Puh, wie soll man das je umsetzen? Aber auf den zweiten Blick kommst du drauf: Das ist echt gut! Wichtig ist, dass es Spaß macht“, finden Mattia Rainoldi und Claudia Bauer-Krösbacher. Klingt nach einem Zugang mit Zukunft. Wohin geht’s als nächstes?

Veröffentlich in “Lust auf Niederösterreich”; Text & Bild von Pamela Schmatz