Mit dem Heilwald Göttweig, Österreichs erstem zertifizierten Heilwald, hat die IMC Hochschule für Angewandte Wissenschaften Krems (IMC Krems) beim 7. Internationalen Kongress der International Society of Forest Therapy (ISFT) in Waren (Müritz) ein wegweisendes Modellprojekt für Gesundheit, Forschung und Tourismus präsentiert. Über 100 Expertinnen aus Forschung, Medizin, Forstwirtschaft, Tourismus und Politik aus verschiedenen Ländern nutzten vom 23.–25. September 2025 die Gelegenheit, beim Kongress aktuelle Erkenntnisse über das Gesundheitspotenzial des Waldes auszutauschen. Über 20 internationale Referent*innen aus Europa, Asien und Amerika stellten ihre Forschungsergebnisse und Erfahrungen vor – von medizinisch-therapeutischen Anwendungen über innovative Präventionsmethoden bis hin zu Fragen der Regionalentwicklung, der Kindergesundheit und des Gesundheitstourismus. Damit hat sich der ISFT-Kongress einmal mehr als wissenschaftliches Forum von internationalem Rang etabliert.
Presse
Wald als Ressource für Gesundheit

Von der Vision zur Umsetzung: Stimmen zum Heilwald Göttweig
Heinz Boyer, Mitbegründer und Ehrenmitglied der ISFT, Aufsichtsratsvorsitzender des IMC Krems, betonte:
„Als Pionier habe ich die Idee des Heilwaldes nach Österreich gebracht und mit dem Benediktinerstift Göttweig den ersten zertifizierten Heilwald umgesetzt. Meine Vision ist es, dass sich Niederösterreich – inspiriert vom internationalen Beispiel – zu einer innovativen Gesundheitsmodellregion entwickelt. Der Kongress hat gezeigt, wie groß das Potenzial ist, wenn medizinische Forschung, internationale Zusammenarbeit und praktische Umsetzung zusammenfinden.“
Udo Brändle, IMC Krems Geschäftsführer und ISFT-Kassier, erklärte:
„Der Heilwald Göttweig zeigt, wie innovative Gesundheitsprojekte nachhaltige Impulse für Region und Wirtschaft setzen können. Für das IMC Krems ist es ein zentrales Anliegen, Forschungsergebnisse gemeinsam mit lokalen Partnern in die Praxis zu bringen. Die enge Vernetzung mit regionalen Akteuren macht das Projekt besonders stark und zeigt, wie Gesundheit, Tourismus und Standortentwicklung erfolgreich verbunden werden können.“
Susanne Bauer, Projektleiterin Heilwald Göttweig und stellvertretende Schriftführerin im ISFT-Vorstand, stellte die Realisierung des Projekts im Rahmen des Kongressprogramms im Themenfeld Innovation vor:
„Es war eine große Freude, den Heilwald Göttweig beim ISFT-Kongress einem internationalen Fachpublikum präsentieren zu dürfen. Die positive Resonanz hat gezeigt, dass unser Ansatz – wissenschaftlich fundiert, innovativ und praxisorientiert – international auf großes Interesse stößt und als wertvoller Beitrag für die Weiterentwicklung von Wald und Gesundheit wahrgenommen wird.“
Heilwald Göttweig: Modellprojekt für Gesundheit und Tourismus
Der Heilwald Göttweig umfasst eine 53 Hektar große Waldfläche am Fuße des Benediktinerstifts Göttweig, die künftig gezielt für therapeutische und gesundheitsfördernde Angebote genutzt wird. Mit seiner fundierten Ausrichtung und breiten Anwendbarkeit ist er ein Vorzeigeprojekt, das den Menschen den Zugang zur Natur erleichtern und gleichzeitig neue Impulse für Prävention, Forschung und Tourismus setzen soll.
Das Projekt wurde gemeinsam vom IMC Krems und dem Benediktinerstift Göttweig umgesetzt. Es trägt maßgeblich dazu bei, Niederösterreich als innovative Gesundheitsmodellregion zu positionieren.
IMC Krems stärkt internationale Präsenz
Mit der aktiven Rolle beim ISFT-Kongress in Waren/Müritz setzt das IMC Krems ihren Weg fort, Forschung, Praxis und internationale Zusammenarbeit im Bereich Wald und Gesundheit zu verbinden. 2026 wird das IMC Krems selbst Gastgeberin des Internationalen ISFT-Kongresses sein – ein weiterer Schritt zur Positionierung von Österreich und Krems im globalen Diskurs über Waldtherapie, Prävention und naturbasierten Gesundheitstourismus.