Ivonne studiert im 4. Semester Ergotherapie am IMC Krems. Mit ihrer Begeisterung für Natur und Handwerk, sowie dem Wunsch, Menschen ganzheitlich zu begleiten, verbindet sie im Studium mehrere Leidenschaften miteinander.
Story
Von Krems nach Finnland

Lernen unter freiem Himmel
Im Rahmen des Blended Intensive Programmes „Empowerment through Meaningful Experiences in Nature” reiste Ivonne gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden aus sieben Ländern nach Oulu in Finnland. Die Teilnehmenden verbrachten eine Woche in der Natur und beschäftigen sich intensiv mit naturbezogenen Ansätzen in der Ergotherapie. „Das Programm ermöglichte es mir, mich extracurricular in den Bereichen weiterzubilden, die mich besonders interessieren: die Arbeit mit Menschen und die Natur.“
Bereits vor der Reise fanden mehrere Online-Meetings statt, die Ivonne auf das Programm vorbereiteten. Vor Ort standen gemeinschaftliche Aktivitäten, Reflexionen und neue therapeutische Perspektiven im Mittelpunkt. „Gemeinsam haben wir eine Woche im Wald gecampt – ohne Strom und fließendes Wasser.“
Die Erfahrungen und Aktivitäten sollen später auch im beruflichen Alltag eingesetzt werden und neue Ansätze auf das therapeutische Arbeiten eröffnen.
Naturverbundenheit als persönlicher Antrieb
Auch privat spielt die Natur für Ivonne eine große Rolle. Ihre Freizeit ist geprägt von ihren handwerklichen Hobbies, der Verarbeitung der Gemüseernte in der Küche oder Zeit draußen mit ihren Hunden.
Vor dem Studium absolvierte Ivonne eine Ausbildung zur Gärtnerin, studierte Agrarwissenschaften und arbeitete nach ihrer Ausbildung zur Sozialbetreuerin im psychiatrischen Bereich. Das Ergotherapie Studium hilft ihr dabei, ihre bisherigen Erfahrungen und Interessen miteinander zu verbinden.
Besonders die Vielfältigkeit des Studiums und die Region Krems waren ausschlaggebend für Ivonnes Entscheidung, einen Bildungsweg am IMC Krems einzuschlagen.
Ergotherapie im internationalen Kontext
Das Programm in Finnland zeigte Ivonne, wie vielseitig Ergotherapie sein kann und welche Bedeutung Erfahrungen in der Natur im therapeutischen Kontext haben können. Insbesondere der internationale Austausch mit Studierenden und Lehrenden aus unterschiedlichen Ländern machen das BIP (Blended Intensive Programme) zu einer tollen Erfahrung innerhalb des Studiums. „Diese Woche hat es uns ermöglicht, verschiedene Aktivitäten zu erproben und zu reflektieren, um sie später in unserem Arbeitsalltag optimal einsetzen zu können.“