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Vielfalt leben, Barrieren abbauen: Ein Studienjahr im Zeichen der Inklusion

Der Gender & Diversity Beirat des IMC Krems zieht Bilanz: Mit gezielten Maßnahmen für Chancengleichheit, Inklusion und Sichtbarkeit.

Unter dem Motto „Gemeinsam Barrieren brechen“ hat der Gender & Diversity Beirat des IMC Krems im Studienjahr 2024/25 zahlreiche Initiativen umgesetzt, um Chancengleichheit, Vielfalt und Inklusion aktiv zu fördern. Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem alle Studierenden und Mitarbeitenden ihr Potenzial frei entfalten können – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Behinderung oder sozialen Umständen.

Frau mit Rollstuhl
"Gemeinsam Barrieren brechen“: Der Gender & Diversity Beirat des IMC Krems setzte im Studienjahr 2024/25 vielfältige Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit, Inklusion und Sichtbarkeit um – für eine offene, vielfältige und barrierefreie Hochschulkultur.

„Als Hochschule tragen wir Verantwortung, allen Menschen gleiche Möglichkeiten zu eröffnen – unabhängig von persönlichen Voraussetzungen. Vielfalt sichtbar zu machen und strukturelle Barrieren abzubauen, ist dabei ein zentraler Auftrag“, betont Geschäftsführerin Mag. Ulrike Prommer.

Barrierefreiheit und Inklusion

Im Bereich Barrierefreiheit und Inklusion lag der Fokus darauf, physische und strukturelle Hürden abzubauen. Beim Open House konnten Besucher*innen an einem interaktiven Inklusionsstand selbst erleben, wie sich Barrieren im Alltag anfühlen – etwa beim Ausprobieren eines Rollstuhls oder mit einem Alterssimulationsanzug. Ergänzend wurde der Prozess „Studieren mit Behinderung“ weiterentwickelt, um Studierende durch individuelle Fallabklärung gezielt zu unterstützen. Auch die Übersicht und Zugänglichkeit zu finanziellen Fördermöglichkeiten wurde verbessert, um Studierende in schwierigen Lebenslagen zu entlasten. Mit dem erfolgreichen Audit „hochschuleundfamilie“ wurde das Engagement für ein familienfreundliches Umfeld erneut bestätigt.

Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit

Zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und der Sichtbarkeit von Vielfalt wurden verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Rund um den Weltfrauentag organisierte der Gender & Diversity Beirat gemeinsam mit dem Campus_Netzwerk:Diversity* und der Universität für Weiterbildung Krems einen Austausch zu aktuellen Gleichstellungsfragen.

Auf der IMC-Website porträtiert die etablierte Reihe „IMC-Wissenschafterinnen“ Frauen aus Forschung und Lehre und macht deren Leistungen sichtbar. Für die LGBTIQA+-Community boten Veranstaltungen wie die Queer Movie Night und der Queer Heurige Raum für Vernetzung und gelebte Vielfalt.

„Wir wollen alle ermutigen, aktiv zu einer noch inklusiveren Hochschulkultur beizutragen“, fasst Victoria Englmaier, MSc (WU) BSc (WU) zuständig für Gender & Diversity, das Ziel des Beirats zusammen.

Wissen und Veränderung

Nachhaltige Veränderung basiert auf Wissen. Diversitäts- und Ethikthemen sind fester Bestandteil der Lehre an der IMC Krems. Im Studienjahr 2024/25 wurden diese Inhalte durch zusätzliche Identity-Workshops für Outgoing-Studierende ergänzt. Darüber hinaus wurden mehrere Abschlussarbeiten zu Diversity- und Gender-Themen verfasst, die aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen aufgreifen und zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung beitragen.

Fazit

Das Studienjahr 2024/25 hat deutlich gemacht: Der Gender & Diversity Beirat – in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden der IMC Krems – leistet einen wichtigen Beitrag zum Abbau von Barrieren und zur Förderung von Vielfalt. Die umgesetzten Maßnahmen stärken eine Hochschulkultur, in der alle die gleichen Chancen haben. Damit kommt die IMC Krems ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als Hochschule nach.

Für das kommende Studienjahr steht bereits das neue Jahresthema fest: „Du zählst. Deine mentale Gesundheit auch.“ Zahlreiche Maßnahmen und Initiativen werden sich 2025/26 daher auf das Thema mentale Gesundheit fokussieren.