Story

Nachhaltiges Wirtschaften – so geht Zukunft

IMC-Alumna Martina Raab vereint klassisches Wirtschaftswissen und Nachhaltigkeitsexpertise in einer Person. Letztere hat sie im Master-Studiengang Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement erworben und damit für ihre heutige Karriereposition den Weg bereitet.

Martina Raab
„Ich habe mich bewusst in diese Richtung entschieden, denn ich wollte mein Interesse für Nachhaltigkeitsthemen unbedingt in Form einer Ausbildung vertiefen – und das hat mir das IMC Krems ermöglicht. Dieser Studiengang hat mich auf meine Karriere optimal vorbereitet“, erzählt Martina Raab.

Martina Raab startete eine „klassische“ Wirtschaftsausbildung mit Bachelor und Master an der Johannes Kepler Universität Linz, mit Auslandsaufenthalten in Kanada und Taiwan. „Mein Interesse an Nachhaltigkeitsthemen wurde immer größer, je mehr Erfahrungen ich im In- und Ausland sammelte – nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl an Wahrnehmungen in Bezug auf Ungerechtigkeiten“, erzählt sie. So kam sie über Umwege in den Nachhaltigkeitsbereich, nämlich in Form eines Master-Studiums Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement am IMC Krems. „Ich habe mich bewusst in diese Richtung entschieden, denn ich wollte mein Interesse für Nachhaltigkeitsthemen unbedingt in Form einer Ausbildung vertiefen – und das hat mir das IMC Krems ermöglicht. Dieser Studiengang hat mich auf meine Karriere optimal vorbereitet“, ergänzt Raab.

Basis für nachhaltiges Wissen

Raab ist heute nämlich Senior Consultant ESG-Strategy, Materiality & Supply Chain Management bei EY denkstatt Österreich. „Als ESG-Beraterin (Environmental, Social and Governance) verfolge ich eine Mission, die einen wesentlichen Einfluss auf die Zukunft unseres Planeten und unserer Gesellschaft hat“, erklärt sie ihre Aufgaben. „Meine Expertise liegt darin, Unternehmen, Investoren und Organisationen dabei zu unterstützen, ESG-Faktoren in ihre Geschäftsstrategien zu integrieren, um langfristigen Wert zu schaffen und einen positiven Einfluss auf die Welt zu haben. Der Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien, der Erstellung von CSRD-konformen Berichten und dem nachhaltigen Lieferkettenmanagement.“

Raab schnupperte erstmals „nachhaltige Luft“ als Management Trainee und dann Sustainability Manager bei REWE. Damals hatte sie die einmalige Gelegenheit, in verschiedenen Bereichen des Konzerns zu arbeiten, wo sie sich weiterentwickeln und neue Fähigkeiten erwerben konnte. „Besonders am Herzen liegt mir die weitere Integration von Arten-, Natur- und Tierschutz in unseren Alltag. Deshalb habe ich einige Zeit an Projekten für Billa CEE, Ja! Natürlich im Produkt- und Rohstoffmanagement sowie in der Nachhaltigkeitsabteilung gearbeitet. Dabei war ich für die Themen Lebensmittelverschwendung und nachhaltige Verpackungen verantwortlich“, erzählt Raab. Nun war für die junge Wirtschaftsexpertin klar, dass sie ihr nachhaltiges Know-how auf solide Beine stellen wollte.

Die logische Konsequenz war das Master-Studium am IMC Krems. Und das Beste daran? „Man wird reflektierter und diskussionsbereiter und man knüpft neue Netzwerke durch die Studienkolleginnen und -kollegen. Da das Studium berufsbegleitend ist und fast alle im Berufsleben stehen, haben wir von den verschiedenen Blickwinkeln profitiert. Die Diskussionen auf Augenhöhe mit den Vortragenden haben mir aber am meisten gebracht. An großen Universitäten ist das nicht möglich, aber am IMC Krems funktioniert das hervorragend“, fasst die Managerin zusammen, was sie hier so sehr zu schätzen weiß.

Zwei Fragen, zwei Antworten

Was macht den Master-Studiengang Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement am IMC Krems gerade für Wirtschaftsexpertinnen und -experten so einzigartig?

Für mich war der Master-Studiengang Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement am IMC Krems deshalb so einzigartig, weil er genau dort angesetzt hat, wo ich stand: bei meinem wirtschaftlichen Background. Ich konnte direkt nach meinem Wirtschaftsstudium einsteigen und mein Wissen um technische und naturwissenschaftliche Aspekte erweitern – eine Kombination, die in der heutigen Praxis unverzichtbar ist.

Besonders geschätzt habe ich die Flexibilität des Programms. Durch die hohe Planbarkeit und die Online-Lehrveranstaltungen ließ sich das Studium ideal berufsbegleitend integrieren. So konnte ich meine Karriere weiter vorantreiben, ohne auf praktische Erfahrung zu verzichten. Für mich bedeutete das: maximale Weiterentwicklung bei optimaler Vereinbarkeit.

Warum führt Ihrer Ansicht nach kein Weg an ESG-Themen vorbei? Inwiefern sind sie für unser aller Zukunft essenziell?

Meiner Ansicht nach führt kein Weg an ESG-Themen vorbei, weil wir mitten in einem tiefgreifenden Wandel von Gesellschaft und Umwelt stehen. Klimakrise, Ressourcenknappheit und soziale Ungleichheiten sind keine Zukunftsszenarien mehr – sie prägen bereits unseren Alltag. Unternehmen tragen dabei genauso wie die Zivilgesellschaft eine klare Verantwortung, aktiv einen Beitrag zu leisten.

ESG ist der Schlüssel, um Umwelt- und Sozialthemen systematisch in Unternehmensprozesse zu integrieren. Es geht nicht nur um Compliance oder Image, sondern um die langfristige Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit, Vertrauen und Fortbestand.

Wir alle sind Teil dieser Transformation. Nur wenn Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam handeln, können wir die Herausforderungen bewältigen und eine nachhaltige Zukunft gestalten. ESG ist deshalb kein „nice-to-have“, sondern eine essenzielle Grundlage für Stabilität, Innovation und Verantwortung – jetzt und für kommende Generationen.

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