Am 24. April 2026 öffnete die IMC Krems University of Applied Sciences von 17 bis 23 Uhr ihre Türen und lud im Rahmen der Langen Nacht der Forschung dazu ein, Wissenschaft hautnah zu erleben. Auch heuer verwandelte sich die Hochschule in eine interaktive Erlebniswelt mit 18 spannenden Mitmach-Stationen aus den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit und Naturwissenschaften & Technik. Rund 2.500 Besucherinnen und Besucher konnten am Campus Krems begrüßt werden.
Presse
Lange Nacht der Forschung 2026: Besucherrekord am IMC Krems

„Die Lange Nacht der Forschung zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und greifbar Wissenschaft sein kann. Es freut mich besonders, dass wir am IMC Krems so viele Besucherinnen und Besucher für Forschung begeistern konnten. Dieses große Interesse bestätigt unseren Anspruch, praxisnahe Wissenschaft zu vermitteln und den Dialog zwischen Hochschule und Gesellschaft aktiv zu fördern“, so Udo Brändle, Geschäftsführer des IMC Krems.
Blick unter die Haut
Ein besonderes Highlight war der virtuelle Anatomietisch der Mitmachstation „Tauchen Sie ein in den menschlichen Körper – virtuell und faszinierend!“. Hier wurde der menschliche Körper zum interaktiven Erlebnis: Organe, Muskeln und Gefäße ließen sich in beeindruckender Detailtiefe entdecken. Besucherinnen und Besucher konnten den Körper drehen, zoomen und Schicht für Schicht neu zusammensetzen – ganz ohne Skalpell.
Wenn Muskeln sichtbar werden
Ebenso eindrucksvoll präsentierte sich die Mitmachstation „EZUS – Echtzeit-Ultraschall in der Physiotherapie“. Der Einsatz von Echtzeitultraschall ermöglicht es, muskuläre sowie weitere körperliche Strukturen sichtbar zu machen. Dadurch können Therapien gezielter durchgeführt und Befunde objektiver beurteilt werden. Die Station zeigte, wie moderne Diagnostik in der physiotherapeutischen Praxis funktioniert.
Natürliches Leuchten
Anschaulich und kindgerecht, aber auch für Erwachsene spannend, erklärte die Biotechnologie-Station „Biolumineszenz – Was ist das?“ ein besonderes Naturphänomen. Manche Lebewesen besitzen die faszinierende Fähigkeit, ganz ohne Strom zu leuchten. Dieses natürliche Phänomen wird als Biolumineszenz bezeichnet und beruht auf speziellen Stoffen in den Zellen, die Licht erzeugen. Selbst in heimischen Kastanienzweigen lassen sich leuchtende Substanzen nachweisen, die im Dunkeln sichtbar werden. Die Mitmachstation vermittelte, wie Biolumineszenz funktioniert und welche Bedeutung sie für die moderne Wissenschaft hat.
Chemie zum Staunen
Die Chemie-Labore erwiesen sich als Publikumsmagnet und faszinierten Besucherinnen und Besucher. Unter dem Titel „A(C)H! – The Element of Surprise“ wurden den Gästen zahlreiche Kleinexperimente geboten, die zum Ausprobieren und Staunen einluden. In einer atmosphärisch inszenierten, alchimistischen Welt mit Feuer, Rauch und leuchtenden Farben konnten spannende Experimente und spektakuläre Effekte hautnah erlebt werden.
Spielerisch zur Wirtschaft
Die Station „Marken – Modelle – Millionen: Wie verdienen Unternehmen Geld?“ stieß auf großes Interesse: Im Rahmen eines interaktiven Mit-Mach-Quiz konnten die Teilnehmenden ihr Wissen rund um bekannte Marken, Start-ups und Unternehmen unter Beweis stellen. Spielerisch wurde vermittelt, wie aus einer Idee ein erfolgreiches Geschäftsmodell entsteht und worin der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn liegt. Die Kombination aus Rätseln, Raten und Lernen sprach Neugierige jeden Alters an und bot einen unterhaltsamen Zugang zur Welt der Wirtschaft.
Mitmachen. Staunen. Entdecken.
Die Lange Nacht der Forschung ist Österreichs größtes Forschungs-Event, bei dem Forscherinnen und Forscher ihre Leistungen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre bei freiem Eintritt statt und richtet sich an alle Altersgruppen.