Drei von vier Modulen sind absolviert, das Abschlussmodul steht kurz bevor: Mit dem innovativen Qualifizierungsprojekt KI-Tour macht die österreichische Tourismusbranche einen entscheidenden Schritt in Richtung Zukunft. Ziel des von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geförderten Projekts ist es, Mitarbeiter*innen aus Hotellerie und Gastronomie praxisnah auf den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) vorzubereiten – und damit die Wettbewerbsfähigkeit einer Schlüsselbranche des Landes nachhaltig zu sichern.
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KI-Tour: IMC Krems stärkt Zukunftskompetenzen im österreichischen Tourismus

„Die Tourismusbranche steht vor zentralen Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Mit KI-Tour zeigen wir, wie Künstliche Intelligenz helfen kann, diese Aufgaben aktiv zu bewältigen und neue Chancen für Betriebe zu eröffnen“, erklärt Projektleiter Markus Eitle.
Unter der Leitung von Markus Eitle und Claudia Bauer-Krösbacher hat die IMC Hochschule für Angewandte Wissenschaften Krems (IMC Krems) die Entwicklung und Umsetzung von vier spezialisierten Schulungsmodulen übernommen. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Professor*innenteam und in enger Kooperation mit Gerhard Reisinger (Gastrosterne) werden konkrete Anwendungsfelder von KI vermittelt – von Personalmanagement über nachhaltiges Wirtschaften und Marketing & Social Media bis hin zur Erlebnisgestaltung.
Forschung trifft Praxis: Sechs Betriebe als Pioniere
Rund 50 Teilnehmer*innen aus sechs namhaften Betrieben – darunter das Naturhotel Forsthofgut in Leogang, das Hotel Schloss Dürnstein, das Hotel Der Berghof in Lech am Arlberg, die IPP Hotels mit mehreren Standorten in Österreich sowie die Food Group by Erste und das Hotel Motto beide in Wien sind Teil des Qualifizierungsnetzwerks.
Nachhaltige Wirkung über das Projekt hinaus
Die praxisnahen Module gehen weit über eine reine Wissensvermittlung hinaus: In den beteiligten Betrieben wurden bereits erste KI-Lösungen implementiert – darunter eine digitale Onboarding-Plattformen für Mitarbeiter*innen, KI-gestützten PEP-Tool für die Personaleinsatzplanung und eine Multiposting-Plattform um Bewerbungsprozesse zu zentralisieren. Aus den Trainings heraus entstehen laufend weitere Pilotanwendungen.
Zudem werden die entwickelten Inhalte dauerhaft in die Lehre am IMC Krems integriert. So profitieren nicht nur die Projektbetriebe, sondern auch Studierende von den erarbeiteten Erkenntnissen.
Abschluss und Ausblick
Nach erfolgreichen Trainings in Leogang, Vorarlberg und Wien wird das vierte und letzte Modul im November 2025 in der Gozzoburg Krems stattfinden. Dort steht das Thema Erlebnisgestaltung mit KI im Mittelpunkt.
„Unser Ziel ist es, den Tourismusbetrieben Kompetenzen zu vermitteln, die nicht nur kurzfristige Lösungen ermöglichen, sondern langfristig Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit sichern“, betont Claudia Bauer-Krösbacher.
Mit KI-Tour zeigt sich, wie die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft dazu beiträgt, die digitale Transformation einer ganzen Branche voranzutreiben – praxisnah, nachhaltig und zukunftsorientiert.