Mit Leidenschaft für Menschen, internationalen Erfahrungen und einem starken Netzwerk prägt unsere Tourismus Absolventin Ana Goicea seit vielen Jahren die Tourismusbranche in Rumänien. Als Absolventin des IMC Krems übernimmt sie nun eine weitere Rolle: Sie wird die erste Lady Alumni Ambassador für Rumänien und baut damit ein neues Alumni Chapter in ihrem Heimatland auf.
Story
Internationaler Tourismus und ein neues Alumni Chapter in Rumänien

Wer Ana Goicea zuhört, erkennt schnell, dass Reisen für sie weit mehr bedeutet als Destinationen, Hotels oder Flugrouten. Im Mittelpunkt stehen für sie Menschen, Verbindungen und gemeinsame Erlebnisse. Genau diese Haltung zieht sich durch ihren gesamten Karriereweg.
Nach ihrem Bachelor-Studium in Bukarest führte sie ihr Weg an das IMC Krems, wo sie den damaligen Master-Studiengang Tourism and Leisure Management – mit einem Double Degree – absolvierte. Das internationale Studienumfeld in Krems und Madrid legte den Grundstein für eine Laufbahn, die heute von internationalen Partnerschaften, strategischer Kommunikation und der Entwicklung hochwertiger Reiseerlebnisse geprägt ist.
Nach verschiedenen Positionen in der Tourismusbranche übernahm sie bei Cocktail Holidays Verantwortung in Vertrieb, Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmensführung. Heute arbeitet sie als Luxury Travel Consultant bei Accent Travel & Events in Bukarest und betreut Privat sowie Firmenkundinnen und Firmenkunden bei maßgeschneiderten Reisekonzepten.
Im Gespräch blickt sie auf ihre Studienzeit zurück, spricht über ihren beruflichen Weg und erklärt, warum ihr der Aufbau der IMC Alumni Community in Rumänien besonders am Herzen liegt. „Das IMC Krems hat mir noch einmal gezeigt, wie wichtig internationale Perspektiven sind“, sagt sie.
Ana Goicea ganz persönlich
Was hat Sie damals dazu motiviert, sich für ein Studium am IMC Krems zu entscheiden?
Schon als junge Schülerin hatte ich den Wunsch, internationale Erfahrungen zu sammeln und meinen Horizont über die Grenzen meines Heimatlandes hinaus zu erweitern. Bereits im Alter von 16 Jahren begann ich, diesen Wunsch aktiv zu verwirklichen. Das Studienprogramm hat mich durch seine internationale Ausrichtung und seinen starken Praxisbezug überzeugt. Deshalb habe ich mich damals bewusst ausschließlich für das IMC Krems beworben. Besonders interessant fand ich die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven auf Tourismus und Management kennenzulernen und gleichzeitig in einem internationalen Umfeld zu studieren.
Die Möglichkeit, in einem internationalen Umfeld zu studieren, erweitert den eigenen Horizont und fördert ein Denken “out of the box thinking”. Das Leben und Lernen mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zeigen, wie bereichernd Vielfalt ist und wie wichtig interkulturelles Verständnis – nicht nur im Alltag, sondern auch im Berufsleben und im Business – für den gemeinsamen Erfolg sein kann.
Welche Erinnerungen verbinden Sie besonders mit Ihrer Zeit am IMC Krems?
Vor allem die Menschen. Ich durfte Kommilitoninnen und Kommilitonen aus vielen verschiedenen Ländern kennenlernen und Freundschaften schließen, die bis heute bestehen. Darüber hinaus erinnere ich mich gerne an die Projektarbeiten, den intensiven Austausch im Studium und an die internationale Atmosphäre auf dem Campus. Diese Erfahrungen haben meinen Horizont erweitert und mich persönlich wie beruflich geprägt.
Außerdem erinnere ich mich noch genau daran, wie viele touristische und unternehmerische Möglichkeiten ich bereits damals in der Region Krems an der Donau wahrgenommen habe. Themenbezogene Wein- und Gastronomierouten, Besichtigungen von Klöstern, Stiften und Kirchen, Radtouren entlang der Donau, Schifffahrten sowie zahlreiche Veranstaltungen und Feste – wie beispielsweise das Marillenfest – zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial Niederösterreich zu bieten hat.
Für mich war dies ein prägendes Beispiel dafür, dass Tourismus nahezu überall erfolgreich entwickelt werden kann, wenn Kreativität, regionale Identität und innovative Ideen zusammenkommen. Gleichzeitig wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, durch neue Konzepte die nachhaltige Entwicklung einer Region aktiv mitzugestalten.
Eine Karriere im internationalen Tourismus
Sie sind heute in einer führenden Position im Bereich Luxury Travel tätig. Wie hat sich Ihr Karriereweg seit dem Studium entwickelt?
Mein Karriereweg begann wie bei vielen Absolventinnen und Absolventen – mit einfachen Aufgaben und viel Lernbereitschaft. Schritt für Schritt habe ich mehr Verantwortung übernommen und mich immer komplexeren Herausforderungen gestellt. Jede neue Aufgabe war für mich eine Chance, die beste Lösung zu finden und mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln.
Neben meiner beruflichen Tätigkeit habe ich viel Zeit in die Weiterbildung investiert. Ich habe mein Wissen über Geografie, Reiseziele sowie die Kultur und Religion verschiedener Länder kontinuierlich erweitert. Besonders wertvoll waren für mich die Reisen in diese Destinationen und der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort. Dadurch konnte ich nicht nur mein Fachwissen vertiefen, sondern auch ein besseres Verständnis für unterschiedliche Kulturen entwickeln.
Darüber hinaus informiere ich mich regelmäßig über politische Entwicklungen und beschäftige mich mit aktuellen Strategien, da der Tourismus ein branchenübergreifender Sektor ist und eng mit politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen verknüpft ist. Gut informiert zu sein, halte ich für essenziell, um Zusammenhänge besser zu verstehen und eigene Standpunkte in fachlichen Diskussionen fundiert begründen zu können.
Auch Fremdsprachen haben auf meinem Karriereweg eine entscheidende Rolle gespielt. Sie haben mir den Zugang zu Menschen aus aller Welt erleichtert, und ich möchte auch in Zukunft weitere Sprachen lernen.
Schon früh wusste ich, dass der Luxury-Travel-Bereich besonders gut zu mir passt. Dieses Segment erfordert höchste Serviceorientierung, Liebe zum Detail und den Anspruch, außergewöhnliche Erlebnisse zu schaffen.
Für mich ist beruflicher Erfolg das Ergebnis kontinuierlichen Lernens, persönlicher Weiterentwicklung und der Bereitschaft, stets auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Welche Kompetenzen aus Ihrem Studium unterstützen Sie heute noch in Ihrem Berufsalltag?
Mein Studium hat mir eine solide fachliche Grundlage gegeben und vor allem meine interkulturelle Kompetenz geprägt. Das Lernen in einem internationalen Umfeld hat mich gelehrt, offen zu denken, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen und flexibel auf neue Situationen zu reagieren.
Bis heute profitiere ich außerdem von meinen Sprachkenntnissen, meiner Kommunikationsfähigkeit und meinem Verständnis für internationale Märkte und Kulturen. Diese Kompetenzen sind im Luxury Travel unverzichtbar, da jeder Kunde individuelle Erwartungen hat und ein hohes Maß an Professionalität, Empathie und Serviceorientierung erwartet.
Darüber hinaus hat mir das Studium gezeigt, wie wichtig lebenslanges Lernen ist – eine Einstellung, die mich bis heute in meinem Berufsalltag begleitet.
Sie werden die erste Alumni Ambassador für Rumänien und bauen ein neues Alumni Chapter auf. Was bedeutet diese Aufgabe für Sie?
Für mich ist diese Aufgabe eine große Ehre und zugleich eine Verantwortung. Als erste Alumni Ambassador für Rumänien möchte ich eine offene und engagierte Gemeinschaft aufbauen, in der sich Menschen austauschen, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen.
Ich möchte Menschen miteinander verbinden, neue berufliche Chancen schaffen, aktuelle Trends und Entwicklungen im nationalen und internationalen Tourismus teilen und ein Netzwerk fördern, aus dem neue Ideen, Kooperationen und erfolgreiche Geschäftsprojekte entstehen können.
Was möchten Sie aktuellen Studierenden und jungen Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg geben?
Ich möchte den Studierenden und jungen Absolventinnen und Absolventen mitgeben, offen zu bleiben, über den Tellerrand hinauszudenken und Chancen sowohl im internationalen als auch im lokalen Umfeld zu nutzen.
Außerdem möchte ich sie inspirieren, eine Karriere aufzubauen, die sie erfüllt – und nicht nur einen Job im Tourismus zu haben. Gleichzeitig möchte ich sie ermutigen, ein starkes Netzwerk aufzubauen, denn wertvolle Beziehungen eröffnen oft neue Möglichkeiten.
Ebenso wichtig sind Offenheit gegenüber anderen Kulturen, kontinuierliche persönliche Weiterentwicklung und lebenslanges Lernen – besonders in der Tourismusbranche, die sich ständig verändert. Seien Sie offen für Neues und vor allem für die neuen Technologien, die unsere Branche prägen und viele neue Chancen bieten. Eine unterstützende Gemeinschaft kann dabei nicht nur den beruflichen Weg bereichern, sondern auch zu wertvollen Freundschaften führen.
Ein neues Kapitel für IMC Alumni in Rumänien
Mit ihrer neuen Rolle als Alumni Ambassador übernimmt Ana Goicea nun eine wichtige Aufgabe für die internationale Alumni Community des IMC Krems. Gemeinsam mit engagierten Absolventinnen und Absolventen möchte sie das erste Alumni Chapter in Rumänien aufbauen und ehemaligen Studierenden eine Plattform für Vernetzung, Austausch und gegenseitige Unterstützung bieten.
Netzwerke entstehen durch echte Begegnungen
Mit ihrem internationalen Blick, ihrer langjährigen Erfahrung in der Tourismusbranche und ihrer Leidenschaft für den Aufbau von Beziehungen bringt Ana Goicea beste Voraussetzungen für ihre neue Rolle mit. Das neue Alumni Chapter in Rumänien ist ein wichtiger Schritt für die weltweite IMC Alumni Community und schafft eine neue Plattform für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Erfolgsgeschichten. Bereits heute steht fest: Für Ana Goicea beginnt damit ein weiteres spannendes Kapitel einer Karriere, die stets von Offenheit, Internationalität und der Freude an Begegnungen geprägt war.
Sie möchten Teil des neuen Alumni Chapters in Bukarest/Rumänien werden oder mit Ana Goicea in Kontakt treten? Dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht an das Alumni Relations Team des IMC Krems unter alumni_club(at)imc.ac.at

