Bereits zum sechsten Mal wurde der „tecnet accent Innovation Award“ vergeben. Die Preisverleihung fand Ende April in St. Pölten statt. Ausgezeichnet wurden herausragende Forschungsprojekte mit hohem wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Potenzial. Darunter die Forschungsarbeit von Yolanda Salinas Soler von der IMC Hochschule für Angewandte Wissenschaften Krems. Der Award wird von tecnet equity, dem accent Inkubator sowie der Universität für Weiterbildung Krems vergeben und richtet sich an alle wissenschaftlichen Einrichtungen am Campus Krems.
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Innovation Award: IMC Krems unter den prämierten Forschungseinrichtungen

Ziel ist es, junge Forschende frühzeitig für unternehmerisches Denken zu sensibilisieren und den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis zu fördern. Die prämierten Projekte zeigen einmal mehr die große Bandbreite und Qualität der Forschung am Standort Krems – von innovativen Anwendungen in der Medizintechnik über neue Ansätze in der regenerativen Medizin bis hin zu zukunftsweisender Nanotechnologie mit vielfältigem Einsatzpotenzial.
Starke Impulse für Niederösterreichs Innovationskraft
Die Preise wurden von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überreicht, die die Bedeutung von Innovation für die Weiterentwicklung des Landes hervorhob: „Innovation entsteht dort, wo kluge Köpfe zusammenkommen, und den Mut haben, Neues zu denken und umzusetzen. Genau diese Dynamik brauchen wir, um Niederösterreich als starken Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, dass aus Forschung konkrete Anwendungen entstehen – und daraus neue Wertschöpfung und Arbeitsplätze.“ Der Innovation Award sei dabei ein wichtiger Beitrag, „Ideen und Forschungsergebnisse in die Umsetzung zu transferieren und dadurch das Leben der Menschen besser zu machen“, so die Landeshauptfrau, die den Preisträgerinnen und Preisträgern wünschte, „dass sie Ihre Erfolgsgeschichte weiter schreiben können“, denn „Ihr Erfolg ist auch der Erfolg Niederösterreichs“.
Breite Innovationskraft am Campus Krems
Der erste Preis ging an Youbin Zheng von der Danube Private University für die Entwicklung eines innovativen, schmerzfreien Pflasters zur kontinuierlichen Messung von Natrium-Ionen im Körper, während der zweite Preis an Sophie Roffeis (Universität für Weiterbildung Krems/AC2T research) für das nachhaltige Knorpelimplantat „SparePlug“ sowie an Markus Rothammer (Universität für Weiterbildung Krems) für das 3D-Druckverfahren „Printsicles“ zur Herstellung von Knorpelgewebe vergeben wurde.
Der dritte Preis ging an Yolanda Salinas Soler von der IMC Hochschule für Angewandte Wissenschaften Krems und steht damit exemplarisch für die Innovationskraft des IMC Krems. Ihr Team hat Nanomaschinen (Nano-Moleküle) entwickelt, die sich selbst bewegen können und sich nach einer gewissen Zeit von selbst auflösen. Zukünftig könnte das dabei helfen, Krankheiten wie Krebs gezielt zu behandeln oder auch dabei, schädliche Stoffe wie Mikroplastik aus dem Wasser zu entfernen. Diese Entwicklung unterstreicht die hohe Forschungsqualität und Anwendungsorientierung am IMC Krems und zeigt das Potenzial, sowohl für die Gesundheitsversorgung als auch für den Umweltschutz maßgebliche Impulse zu setzen.
Der tecnet accent Innovation Award wurde 2009 ins Leben gerufen und wird seit 2017 auch am Campus Krems vergeben. Insgesamt wurden bereits rund 100 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgezeichnet. Ziel ist es, den Transfer von Wissenschaft in wirtschaftliche Anwendungen zu stärken und damit neue Impulse für Innovation und Unternehmensgründungen in Niederösterreich zu setzen.



