Abkommen mit der usbekischen Agentur für Berufsbildung besiegelt Aufbau von zwei Hotelmanagement-Zentren in Namangan und Buchara. Ziel ist die Ausbildung von Fachkräften und Trainerinnen und Trainern nach internationalen Standards.
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IMC Krems stärkt Tourismusausbildung in Usbekistan

Die IMC Krems University of Applied Sciences und die usbekische Agentur für Berufsbildung haben eine weitreichende Bildungskooperation vereinbart. Im Rahmen eines Festakts im österreichischen Parlament in Wien unterzeichneten Azimjon Khusanov, Direktor der Agentur für Berufsbildung, und Udo Brändle, Geschäftsführer des IMC Krems, im Beisein von Nationalratspräsident Walter Rosenkranz sowie IMC-Gründer und -Aufsichtsratsvorsitzendem Heinz Boyer ein entsprechendes Abkommen.
Grundlage der Zusammenarbeit ist ein Dekret des usbekischen Präsidenten. Geplant ist die Einrichtung von zwei Hotelmanagement-Zentren an Bildungseinrichtungen in Namangan und Buchara. Ziel ist es, Fachkräfte sowie Trainerinnen und Trainer nach internationalen Standards auszubilden und damit die Qualität der touristischen Ausbildung in Usbekistan nachhaltig zu stärken.
Fundierte, praxisnahe Ausbildung
Das Ausbildungskonzept setzt auf einen hohen Praxisanteil von mindestens 60 Prozent. Dafür entstehen an beiden Standorten Lehrhotels, die die Abläufe eines realen Hotelbetriebs abbilden, unter anderem Bereiche für Rezeption, Housekeeping und Gastronomie. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem „Train-the-Trainer“-Ansatz: Lokale Lehrkräfte werden gezielt für die praxisorientierte Ausbildung qualifiziert und zertifiziert.
„Für uns am IMC Krems steht eine fundierte, praxisnahe Ausbildung stets im Fokus. Es ist unser Ziel, Studierende bestmöglich und direkt anwendbar auf die Anforderungen der Wirtschaft vorzubereiten. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, diesen bewährten, anwendungsorientierten Ansatz auch in internationale Projekte einzubringen“, betont Ulrike Prommer, Geschäftsführerin des IMC Krems.
Udo Brändle ergänzt: „Unser Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Heinz Boyer, ein echter Pionier in der internationalen Bildungs- und Hochschullandschaft, betont immer wieder: Nichts ist internationaler als der Tourismus. Als eine der internationalsten Branchen überhaupt, schafft Tourismus weltweit Beschäftigung und Entwicklungsmöglichkeiten. Mit diesem Projekt bauen wir unsere Aktivitäten in Usbekistan konsequent weiter aus. Bereits heute führen wir gemeinsam mit der Tashkent State University of Economics erfolgreiche Studienprogramme durch, in denen mehr als 200 Studierende nach den Standards des IMC Krems ausgebildet werden.“
Durch die Einführung internationaler Lehrpläne und die enge Zusammenarbeit mit Arbeitgebern vor Ort soll die Servicequalität im usbekischen Tourismus langfristig gestärkt und die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen weiter erhöht werden.