Die derzeitigen Hitzewellen zeigen eindrücklich, wie stark der Klimawandel bereits heute die Gesundheit belastet. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Erkrankte und Pflegebedürftige. Aber auch diejenigen, die diese Menschen im Alltag unterstützen, sind Hitzeperioden körperlich und mental stärker ausgeliefert. Ein Forschungsprojekt des IMC Krems liefert nun konkrete Lösungsansätze, wie pflegende Angehörige und 24-Stunden-Betreuungskräfte besser auf diese Herausforderungen vorbereitet werden können.
Zentrales Ergebnis des Projekts: Gesundheitliche Auswirkung von Hitze als greifbarsten Effekt des Klimawandels sind pflegenden Angehörigen und 24-Stunden-Betreuenden bewusst, werden aber nicht konkret mit ihrem Pflegealltag in Verbindung gebracht. Digitale Tools, wie spezifisch dafür entwickelte Gesundheitsapps, können unter bestimmten Voraussetzungen hier sowohl die Pflegenden als auch die Zupflegenden schützen.


