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Eine für alle – und alle für eine

Lara Benischek erzählt, warum sie sich für die Pflege entschieden hat 

Lara studiert Gesundheits- und Krankenpflege am IMC Krems und ist sich sicher: die Pflege ist mehr als ein Beruf. Schon während ihres freiwilligen sozialen Jahres steht für die 21-Jährige fest, dass sie Menschen in schwierigen Lebensphasen dabei helfen möchte, sich wieder auf etwas freuen zu können. 

Lara - Benischek - Pflege
Eine für alle: Lara Benischek hat in der Pflege ihre Berufung gefunden.

Dabei zählt in den Augen der Studentin jede noch so kleine Geste – sei es ein Lächeln, ein Gespräch oder ein schlichtes „Danke“. Dies gilt allerdings nicht nur in Bezug auf die Patientinnen und Patienten, auch innerhalb eines Pflegeteams können solche Aufmerksamkeiten für ein Arbeitsklima sorgen, das Wertschätzung und Sinnhaftigkeit für die Mitarbeitenden bereithält. In ihrer Freizeit spielt Lara gerne Fußball und verabredet sich mit ihren Freunden und ihrer Familie. Auch musikalisch betätigt sie sich, unterstützt die Trachtenkapelle ihres Heimatortes mit dem Saxofon und arbeitet zusätzlich noch beim Roten Kreuz.

Praxiserfahrung ab der 1. Sekunde

Als Studierende erfährt man hier ab dem ersten Semester, was es heißt, später als Pflegekraft im Berufsalltag zu stehen und das nicht nur im Zuge eines, sondern gleich mehrerer Praktika. Das Studium Gesundheits- und Krankenpflege verläuft zur Hälfte draußen in der Arbeitswelt – ein Fakt, der für Lara das ausschlaggebende Argument für ihre Inskription am IMC Krems war.
Das bisherige Highlight der Studentin? Ein Praktikum auf einer Abteilung für Ortho- pädie. Hier habe sie das erste Mal gesehen, wie wichtig Teamarbeit innerhalb ihrer Berufsgruppe ist und wie man das theoretisch Erlernte anwenden kann. Natürlich wird man auch vor herausfordernde Situationen im Laufe eines solchen Praktikums gestellt, aber für Lara stellen genau diese gemeisterten Herausforderungen einen Motivation- sschub dar: „Ich habe viel positives Feedback bekommen, das spornt einen sehr an.“, verrät sie uns.

Gemeinsam für die Zukunft

Auch wenn der Pflegeberuf seine Herausforderungen mit sich bringt, überwiegt für Lara dank der entgegengebrachten Wertschätzung aus ihrem Umfeld das Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Sich selbst dabei beobachten zu können, einen Unterschied zu machen, das macht für die Studentin den Reiz am Pflegeberuf aus. Und wenn es doch einmal etwas stressiger einher geht? An diesen Tagen ist der Zusammenhalt der Studien-Gruppe oder des jeweiligen Teams für Lara der entscheidende Faktor, der sie dabei unterstützt, es nicht zu nahe an sich heranzulassen. Die Tatsache, dass man sich gemeinsam solchen Hindernissen stellt, hilft den Studierenden – aber auch eine Portion Humor darf hier laut der Studentin nicht fehlen. „Wir lachen dann viel, auch über uns selbst. Das hilft enorm den Druck rauszunehmen.“, erzählt sie schmunzelnd.
Sie sei froh, in einer Kohorte zu studieren, in der solch eine Offenheit und Unterstützung herrsche.

Destination: Pflegekraft für alle Lebenslagen

Laras Ziel nach dem Studium? Direkt in den Beruf einsteigen. Entsprechend ihres Lebensmottos „Don’t let others influence you“, verfolgt sie dieses Ziel ehrgeizig und hat große Pläne, wo sie ihre Reise hinführen könnte. Die Praktikumszeit in ihrem 4.  Semester, möchte die Studentin dazu nutzen, um im psychiatrischen und im Bereich der Notfallambulanzen Erfahrungen zu sammeln. Ihr Hauptaugenmerk will sie hier vor allem auf das Erlernen der entsprechenden Kommunikation mit Patientinnen und Patienten in Ausnahmezuständen legen, insbesondere bezüglich Deeskalation, Krisenintervention und auch beim Arbeiten unter Zeitdruck. Es verwundert daher nicht, dass eines der bisherigen Lieblingsfächer der angehenden Gesundheits- und Krankenpflegerin „Pflegefachliche Kommunikation“ ist. Ein klarer, empathischer und professioneller Umgang mit den Pflegebedürftigen stehe hier für Lara im Vordergrund. Ein weiteres Fach, von dem sie viel mitnehmen konnte, ist „Pathologie, Diagnostik und Therapie“. Hier erlernen die Studierenden ein tiefer- gehendes medizinisches Verständnis, Krankheitsbilder zu erkennen und pflegerische Maßnahmen gezielt zu begründen.

Viele Wege führen nach Rom…

Unabhängig davon, ob Lara sich in den kommenden Semestern für das Wahlfach Pflege im Unfall- und Neuro-Rehabilitationsbereich oder Pflege in Krisenzeiten bzw. Krisengebieten entscheidet. Fakt ist, dass die junge Frau ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren und bald einen wertvollen Beitrag als Pflegekraft für uns als Gesellschaft leisten wird. Und diesem Beispiel folgen hoffentlich noch viele andere motivierte Persönlichkeiten.

Gesundheits- und Krankenpflege